Warum mit den Rotariern?

Mein erster Kontakt mit den Rotarier war ein Informationsabend am Gymnasium, auf das unsere Kinder gehen. Es ist das Sankt Josef Gymnasium in Rheinbach.

Ich war direkt beeindruckt von der Organisation des online Vortrages: es war keine Werbeveranstaltung, sondern eine Informationsveranstaltung, auf der auch viele ehemalige Outbounds zu Wort kamen.

Dabei wurde mir eins direkt klar: Rotary bietet eine intensive Betreuung vor, während und nach dem Austausch. Es gibt lokale Ansprechpartner (Rotarier) sowohl im Heimat- als auch im Gastland, die regelmäßig Kontakt halten und bei Problemen unterstützen. Außerdem legen Die Rotarier großen Wert auf interkulturelles Lernen und fördern aktiv die Integration in die Gastfamilie und das lokale Umfeld. Die Teilnehmer erleben dadurch eine tiefgehende Verbindung zur Kultur des Gastlandes.

Sehr gut gefällt mir, dass Rotary Gastfamilien sorgfältig organisiert und das Kind oft während des Jahres die Familien wechselt. So lernt meine Tochter hoffentlich verschiedene Lebensweisen und Perspektiven im Gastland kennen. Gerade weil die Organisation etabliert und erfahren ist, bietet sie mir eine große Sicherheit. Notfallpläne sind vorhanden und Rotary hat strikte Regeln zum Schutz der Jugendlichen. Außerdem hat die Organisation einen ausgezeichneten Ruf zu verlieren. Immerhin sind die Rotarier ein globales Netzwerk mit über 1,4 Millionen Mitgliedern weltweit.

Im Vergleich zu kommerziellen Anbietern sind die Kosten für ein Austauschjahr über Rotary meist deutlich geringer, da Rotarier ehrenamtlich arbeiten und viele Leistungen gesponsert werden. Dies ist bestimmt kein Kriterium, sich für Rotarier zu entscheiden, aber trotzdem erwähnenswert.

Das wichtigste Kriterium, dass zumindest bei mir persönlich für den Zuschlag bei den Rotarier gesorgt hat, ist der Leiter der Aktion im Bonner Bereich Herr Dr. Kreuter. er betreut die entsprechende Aktion bei den Rotarier, nun schon seit vielen Jahren und hat seine Kinder selber im Ausland untergebracht. Er hat einen unglaublichen Erfahrungsschatz, auch aufgrund seiner beruflichen Karriere und ist sich seiner Verantwortung und den Risiken bewusst. Er ist kein Mensch, der übereilte Entscheidungen trifft und geht mit Bedacht an Probleme heran.  er hat sein Team von freiwilligen bei den Rotarier bestens im Griff und ist mit Technik gut vertraut (ein Live Vortrag von einem Outbound aus dem Ausland auf einer großen Veranstaltung ist immer eine wackelige Angelegenheit und will gut organisiert sein.)

Bisher hatte ich außerdem Kontakt mit Frau Rabenschlag, die uns angenehm durch die unterschiedlichen Schichten des umfangreichen Anmeldeformular durchnavigiert hat.

Natürlich hinterfragt man nicht jeder seine Entscheidung ins Detail und natürlich prüft man nicht alle Agenturen und sucht nach dem Angebot, was am allerbesten passt. Man hört sich ein bisschen um, man schaut im Internet ein bisschen links und rechts; aber am Ende des Tages lässt man seinen Bauch entscheiden.

Ich habe mich aus Überzeugung für die Rotarier entschieden, da hier alles zustimmen scheint. Sie haben mein Vertrauen.

Veröffentlicht von Sebastian Gross

Ich bin 79 geboren, männlich, und lebe und arbeite in der Nähe von Bonn, NRW. Zusammen mit meiner Frau haben wir 4 Kinder, die 2009, 2011, 2012 und 2015 geboren wurden. Zwei ältere Mädchen Katarina und Ana und zwei jüngere Jungs, Benjamin und Gabriel. Wir arbeiten als Selbständige und besitzen und leiten 2 Firmen mit rund 25 Angestellten. Meine Frau ist nicht in Deutschland geboren und wir haben ca. 10 Jahre nicht in Deutschland gelebt seit unserer Heirat 2006. Wir verstehen uns als weltoffenes und interessiertes Paar, das sich auf neue Eindrücke und interessante Geschichten freut. Gerade in diesen Jahren, da unsere Kinder flügge werden, sieht man, wie erfolgreich man in der Erziehung und bei der Vermittlung bleibender Werte war.

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